Richard Lafrance

Im Alter von 18 hat Richard Lafrance entschieden, dass das Musikgeschäft Teil seines täglichen Lebens werden würde. Die Gestalt, die diese Leidenschaft annehmen sollte, veränderte sich schlagartig, als er eine große Entdeckung machte: das Album Catch a Fire von Bob Marley & The Wailers. Die Helden, die ihn in seiner Jugend mitgerissen hatten, waren bald abgemeldet durch die satten und verführerischen Klänge, die in den 70ern aus Jamaika kamen. In den 80ern fing er an, regelmäßig nach Jamaika zu reisen. Er war mehr als 10 Jahre lang der Reggae-Kritiker für Voir (Montreals kostenlose Wochenzeitung) und 1990 schuf er die Reggae-Show Basses Fréquences (Niedrige Frequenzen) für Montreals Regionalsender CIBL FM. Sein aufkeimendes Interesse an Soca-Musik brachte ihn drei Mal zum Trinidad & Tobago Karneval. Heute haben alle, Steel Pan, Calypso, Parang, Groovy und Power Soca einen Platz in seinem Herzen, zusammen mit seinen ersten jamaikanischen Liebschaften: Mento, Ska, Rocksteady, Roots und Dancehall Reggae. Richard Lafrance kann nicht leugnen, dass er und Reggae eins geworden sind.